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"Bau mein Haus" in Brandenburg

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Bau mein Haus im Bundesland Brandenburg

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Informationen zu Brandenburg (Quelle: www.wikipedia.de)

Das Land Brandenburg ist mit einer Gesamtfläche von 29.476 km² und einer maximalen Nord-Süd-Ausdehnung von 291 km und einer Ost-West-Ausdehnung von 244 km das nach der Fläche fünftgrößte Land Deutschlands und gleichzeitig das größte der neuen Bundesländer. Das Kerngebiet Brandenburgs wird auch heute noch mit dem historischen Namen Mark Brandenburg bezeichnet. Südöstlich schließt sich die Niederlausitz an. Teile des welligen Flämings im Südwesten gehören erst seit dem Wiener Kongress zu Brandenburg

Die Länder Berlin und Brandenburg bilden gemeinsam die europäische Metropolregion Berlin/Brandenburg unter dem Namen Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg[3], deren engerer Verflechtungsraum um Berlin als „Speckgürtel“ bekannt ist. Dies entspricht auch der für Brandenburg typischen Ausrichtung sämtlicher Infrastruktur auf das inselförmig im Land gelegene Berlin.Außerhalb der größeren Städte wie Brandenburg an der Havel im Westen oder Frankfurt (Oder) im Osten ist das Land dünn besiedelt. Den Süden des Landes bilden die Niederlausitz, Teile der Oberlausitz und das Elbe-Elster-Land. Zum Land Brandenburg gehören weiterhin das Havelland westlich von Berlin, südlich von Berlin der Teltow und nordöstlich der Barnim. An den Grenzen liegen im Nordwesten die Prignitz, im Nordosten die Uckermark, im Osten das Oderbruch und im Südwesten der Fläming.

Das Land Brandenburg liegt im Norddeutschen Tiefland und wurde entscheidend durch die wiederholten Vorstöße des skandinavischen Inlandeises während des Eiszeitalters geprägt. An der Erdoberfläche stehen daher fast ausschließlich eiszeitliche und nacheiszeitliche Ablagerungen an. Am weitesten verbreitet sind Geschiebemergel und Schmelzwassersande. Typisch für die Oberflächenformung sind die Elemente der Glazialen Serie.

Auf Grund der Vielgestaltigkeit der eiszeitlichen Ablagerungen in Brandenburg sind die daraus entstandenen Bodengesellschaften sehr heterogen. Ihre Ertragsfähigkeit reicht von extrem nährstoffarm und unfruchtbar bis hin zu sehr fruchtbar. Dennoch überwiegen flächenmäßig, vor allem im mittleren und südlichen Brandenburg, die nährstoffarmen Sandböden, die dem Land sein charakteristisches Gepräge geben.

Die wesentlichen Großlandschaften Brandenburgs sind von Nord nach Süd der Baltische bzw. Nördliche Landrücken, die Zone der Platten und Urstromtäler sowie der Südliche Landrücken. Auf beiden Landrücken sind Höhen über 100 m recht häufig. Dem Südlichen Landrücken, der von den Harburger Bergen bis nach Polen reicht (Katzengebirge), werden in Brandenburg der Fläming und seine östliche Fortsetzung, der Lausitzer Grenzwall mit dem Muskauer Faltenbogen zugerechnet. Er ist hier im Durchschnitt höher als der Baltische Landrücken. Jener erstreckt sich von Jütland bis zum Baltikum. Zu ihm gehört die Mecklenburgische Seenplatte, die bis nach Brandenburg hineinragt. In dieser Seenplatte entspringen auch die Flüsse Havel, Rhin und Dosse. Im Südosten und Nordosten reicht Brandenburg über die erwähnten Höhenzüge hinaus. Das betrifft das Lausitzer Urstromtal im äußersten Süden und tief liegende Teile der Uckermark im Nordosten des Landes.

Zwischen den Landrücken liegt das ausgedehnte Gebiet der mittelbrandenburgischen Platten und Urstromtäler. Ausgedehnte Niederungen wie das Rhinluch, das Havelländisches Luch und die Seenkette der mittleren Havel grenzen dabei die inselartig daraus aufragenden Platten wie Barnim, Nauener Platte und die Ländchen mehr oder weniger deutlich voneinander ab. Das Niveau der großen Urstromtäler und der zugehörigen Nebentäler zeigt ein geringes Gefälle von Südost nach Nordwest. Es reicht von etwas über 60 m an der Neiße auf unter 20 m an der Havelmündung. Auch die durchschnittliche Höhe der Platten nimmt von Ost nach West von über 100 m an der Oder auf 40 bis 50 m im Westen ab. Besonders tief liegt das sich östlich anschließende Odertal, welches im Nordosten fast das Niveau des Meeresspiegels erreicht.

Landschaftlich fällt allgemein vor allem der Unterschied zwischen dem Altmoränen- und dem Jungmoränenland auf. Während es im Süden und in der Prignitz nahezu keine natürlichen Seen gibt, ist das jung vergletscherte Gebiet seenreich. Es gibt aber auch dort regionale Unterschiede. Viele hoch gelegene Grundmoränengebiete (wie der Barnim oder das Land Lebus) sind seenarm. Andererseits sind Gebiete, in denen es zu großflächiger Verschüttung und Konservierung von Toteisblöcken kam, durch den Austau des Eises ausgesprochen seenreich, z. B. Teile der westlichen Uckermark.

Im Land Brandenburg leben 2.542.400 Menschen (Juni 2007), davon sind 1.266.932 männlich (49,5 %) und 1.292.551 weiblich (50,5 %) (Stand Ende 2005). Es ist damit das zehntgrößte Bundesland, gemessen an der Bevölkerung. Mit einer Bevölkerungsdichte von 86 Einwohnern je km² ist es nach Mecklenburg-Vorpommern das am dünnsten besiedelte deutsche Land. Brandenburg verfügt mit Potsdam und Cottbus über zwei Großstädte.

Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung beträgt 2,6 % (1990: 0,7 %). [5] Insgesamt haben rund 5 % der Bürger einem Migrationshintergrund, deutschlandweit beträgt die Zahl rund 19 %. In einigen, südlichen Landkreisen und in Cottbus leben 20.000 Sorben (0,8 % der Gesamtbevölkerung) mit eigener Sprache und Kulturgeschichte. Die Entwicklung der Einwohnerzahl war in den letzten Jahren relativ ausgeglichen; dabei gibt es allerdings starke regionale Unterschiede. Der Brandenburger Verflechtungsraum in der Metropolregion Berlin/Brandenburg wuchs von 1994 bis 2005 um ca. 50 % auf 1 Mio. Einwohner, während weiter abgelegene Städte und Gemeinden viele Einwohner verloren. Brandenburg konnte in den meisten Jahren Wanderungsgewinne verzeichnen, während stärkere Geburtenrückgänge (Wendeknick) dies kompensierten. Historisch war die Region lange ein Zuwanderungsraum, unter anderem durch das Edikt von Potsdam.

Nach 1990 gab es einige Gebietsänderungen, gemäß dem Staatsvertrag vom 9. Mai 1992, welcher am 1. Juli 1992 in Kraft trat. Die Gemeinden Bagemühl, Grünberg, Nechlin, Woddow, Wollschow-Menkin und die Stadt Brüssow des Landkreises Pasewalk sowie die Gemeinden Fahrenholz, Güterberg, Jagow, Lemmersdorf, Lübbenow, Milow, Trebenow, Wilsickow, Wismar und Wolfshagen des Landkreises Strasburg wurden in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern ausgegliedert und in das Land Brandenburg eingegliedert. Zudem wurden die Gemeinden Besandten, Eldenburg, Lanz, Lenzen, Mellen und Wootz in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgegliedert und in das Land Brandenburg eingegliedert. Die Gemeinden Dambeck und Brunow sowie die Ortsteile Pampin und Platschow der Gemeinde Berge wurden in den bestehenden Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen aus dem Land Brandenburg ausgegliedert und in das Land Mecklenburg-Vorpommern eingegliedert.

1996 fand ein Volksentscheid über einen Staatsvertrag zur Fusion von Brandenburg und Berlin statt. In Brandenburg gab es eine Mehrheit von Nein-Stimmen. Zudem wurde die erforderliche Mindestzustimmung (Quorum) von 25 % der Wahlberechtigten nicht erreicht. Als Hauptargument gegen die Fusion wurden in Brandenburg die befürchtete Nichtbeachtung Brandenburger Interessen auf Grund der zahlenmäßige Unterlegenheit genannt. Die vom heutigen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck lange befürwortete Alternative eines Nord-Ost-Landes inkl. Mecklenburg-Vorpommern und der Sachsen-Anhaltischen Altmark und damit einer ländlichen Mehrheit wurde nie ernsthaft verfolgt. Auch den Vorschlag eines Länderrates, einer Art Mini-Bundesrat, besetzt nach einem Flächenschlüssel, hat die Brandenburger Landesregierung nie in die Verhandlungen mit Berlin eingeführt.

Jedoch gibt es bereits jetzt eine Vielzahl von Bestrebungen, die letztlich auf eine Fusion der beiden Länder hinauslaufen, zu der sich grundsätzlich die Regierungschefs beider Länder bekannt haben. Viele Landeseinrichtungen bekamen eine gemeinsame Berlin-Brandenburger Leitung. So wurden der SFB und der ORB zum RBB sowie die Deutsche Rentenversicherung Berlin und die Deutsche Rentenversicherung Brandenburg zum 1. Mai 2006 zur Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg fusioniert. Des Weiteren wurden die Obergerichte beider Länder zusammengelegt.

 

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