Nicht selten wird die „Freude am Bauen, Wohnen & Leben" schon vor dem Einzug ins neue Haus dadurch getrübt, dass der Faktor „Nebenkosten" bei der Gesamtkostenkalkulation sträflich vernachlässigt wurde.
Die Folge ist eine oftmals teure Nachfinanzierung bei der Bank.
Deshalb sollte für jeden „Häuslebauer" gelten: Mindestens 10 % des Kaufpreises für Grundstück und Haus kommen an Nebenkosten schnell hinzu. Darunter fallen Grunderwerbssteuer 3,5 %, Notargebühren für den Baugrund 1,5 %, Anschlussgebühren für Strom, Zuwasser, Abwasser, Telefon, aber auch Terrasse, Einfahrt, Zaun, Garten ....)
Die Anschlussgebühren sind dabei nicht die Erschließungskosten, die von den Gemeinden für die Infrastruktur eines Baugebietes/Baugrundes in Rechnung gestellt werden (Straßen, Fußwege, Kanal, Hauptwasserleistung, Stromleitungen, Straßenbeleuchtung ...) und von Gemeinde zu Gemeinde stark abweichen können.
Wer also für ein Bauvorhaben einen Gesamtpreis für Grundstück und Haus von z.B. € 360.000,-- geplant hat, sollte sich auf rund € 396.000,-- Gesamtkosten für das Bauvorhaben einstellen, um bei der Finanzierung seines Bauvorhabens keine bösen Überraschungen zu erleben.
Weitere Fragen zu diesen Thema beantwortet Ihnen gern Ihr Fachberater Heimo Kandler. |